Die Einladung zur Wohnungsbesichtigung ist ein großer Erfolg — besonders in umkämpften Märkten. Jetzt gilt es, den besten Eindruck zu hinterlassen und gleichzeitig die Wohnung kritisch zu prüfen. Hier sind die wichtigsten Tipps.
Vor der Besichtigung
1. Unterlagen vorbereiten
Drucke alle Bewerbungsunterlagen aus und lege sie in eine ordentliche Mappe:
- SCHUFA-Bonitätsauskunft
- Gehaltsabrechnungen (letzte 3 Monate)
- Personalausweis (Kopie)
- Mietschuldenfreiheitsbescheinigung
- Kurzes Anschreiben
2. Recherche machen
- Informiere dich über den Stadtteil (ÖPNV-Anbindung, Supermärkte, Schulen)
- Prüfe den Mietspiegel — liegt die Miete im angemessenen Rahmen?
- Schaue dir die Umgebung auf Google Maps an
3. Fragen vorbereiten
Schreibe dir Fragen auf, die du dem Vermieter stellen möchtest (siehe Abschnitt unten).
Während der Besichtigung
Der erste Eindruck
- Pünktlich sein: 5 Minuten vor dem Termin ist ideal
- Gepflegt auftreten: Du musst keinen Anzug tragen, aber ein gepflegtes Erscheinungsbild zeigt Respekt
- Freundlich und interessiert: Stelle Fragen, zeige echtes Interesse
Die Checkliste: Worauf achten
Räume und Zustand
- Fenster: Dicht? Lassen sie sich problemlos öffnen und schließen?
- Türen: Schließen sie richtig? Gibt es Schlösser an allen Außentüren?
- Wände und Decken: Risse? Feuchtigkeitsflecken? Schimmelspuren?
- Böden: Zustand? Kratzer? Laminat, Parkett oder Fliesen?
- Steckdosen: Genügend vorhanden? In welchen Räumen?
- Heizung: Welche Art? Funktioniert sie? Zustand der Heizkörper?
- Warmwasser: Aufdrehen und Temperatur/Druck prüfen
- Beleuchtung: Genug natürliches Licht? Himmelsrichtung der Fenster?
Küche und Bad
- Küche: Einbauküche vorhanden? Zustand? Anschlüsse für Herd, Spülmaschine?
- Bad: Badewanne oder Dusche? Zustand der Fliesen? Belüftung?
- Wasserdruck: Wasserhahn aufdrehen und prüfen
Gebäude und Umgebung
- Treppenhaus: Sauber und gepflegt?
- Keller: Gibt es einen Kellerraum? Zustand?
- Fahrradstellplatz: Sicher und zugänglich?
- Waschmaschine: Anschluss in der Wohnung oder Waschküche?
- Internet: Glasfaser verfügbar? Welche Geschwindigkeit?
- Lärm: Straßenlärm? Nachbarn? Baustellen?
- Parkplatz: Verfügbar? Kosten?
Fragen an den Vermieter
Diese Fragen solltest du stellen:
- Warum zieht der Vormieter aus?
- Wie hoch sind die Nebenkosten? (Was ist enthalten?)
- Wann wäre der früheste Einzugstermin?
- Gibt es geplante Renovierungen oder Sanierungen?
- Wie viele Bewerber gibt es?
- Bis wann wird eine Entscheidung getroffen?
- Ist die Miete verhandelbar? (Nur bei Privatvermietern)
- Gibt es eine Hausordnung?
Nach der Besichtigung
1. Fotos sichten und Notizen ergänzen
Ergänze deine Notizen direkt nach der Besichtigung, solange die Eindrücke frisch sind.
2. Dankes-Nachricht senden
Schicke dem Vermieter innerhalb von 24 Stunden eine kurze Dankes-Nachricht:
„Vielen Dank für die heutige Besichtigung. Die Wohnung hat mir sehr gut gefallen und ich würde mich freuen, wenn Sie mich als Mieter in Betracht ziehen. Meine vollständigen Unterlagen habe ich Ihnen bereits übergeben. Bei Fragen stehe ich jederzeit zur Verfügung.”
3. Entscheidung treffen
Vergleiche die besichtigte Wohnung mit deinen Kriterien. Wenn sie passt — zögere nicht. In heißen Märkten werden Entscheidungen schnell getroffen.
Fazit
Eine gute Vorbereitung auf die Wohnungsbesichtigung erhöht deine Chancen erheblich. Bringe alle Unterlagen mit, prüfe die Wohnung gründlich und hinterlasse einen guten Eindruck. Mit der richtigen Strategie und schneller Reaktion auf neue Inserate kommst du überhaupt erst in die Position, zu einer Besichtigung eingeladen zu werden. Traumwohnung.ai hilft dir dabei: Der KI-Agent durchsucht ImmobilienScout24, Immowelt und Immonet gleichzeitig und bewirbt dich in Sekunden — so bekommst du mehr Besichtigungseinladungen als je zuvor. Kostenlos starten.